1336–1341: Der Reisebericht Ludolfs von Sudheim zu einem „Ritus der Sarazenen“ auf Sizilien

Autor/innen

  • Theresa Bachhuber

DOI:

https://doi.org/10.18148/tmh/2026.8.1.97

Schlagworte:

Reisebericht, Pilgerfahrt, Sizilien, Ritus, Muslime unter christlicher Herrschaft, Juden unter christlicher Herrschaft, Multilingualismus, arabisch-islamische Expansion

Abstract

Mitte des 14. Jahrhunderts berichtete der Pilgerreisende Ludolf von Sudheim in seinem „Buch von der Reise ins Heilige Land“ (De itinere Terrae sanctae liber) von drei unterschiedlichen christlichen Riten in Sizilien – einem lateinischen Ritus, einem Ritus der Griechen und einem der „Sarazenen“. Im vorliegenden Beitrag wird diese Aussage unter Zuhilfenahme zeitgenössischer deutscher Übersetzungen des Reiseberichtes erörtert. Dabei werden Überlegungen angestellt, was genau Ludolf unter „Ritus“ verstand und auf welche Personengruppen sich der Begriff „Sarazenen“ beziehen könnte. Dieser stand vermutlich für eine Gruppe arabischsprachiger Christen sowohl mit als auch ohne Konversionshintergrund.

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Veröffentlicht

2026-01-05

Zitationsvorschlag

Bachhuber, T. (2026). 1336–1341: Der Reisebericht Ludolfs von Sudheim zu einem „Ritus der Sarazenen“ auf Sizilien. Transmediterrane Geschichte, 8(1). https://doi.org/10.18148/tmh/2026.8.1.97

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