1169–1171: Die Domkanoniker von Cefalù zur Bedeutung ihrer Kathedrale im normannischen regnum Sicilie

Autor/innen

  • Alexandra-Sophie Popst

DOI:

https://doi.org/10.18148/tmh/2025.7.1.91

Schlagwörter:

Normannen, Roger II., Wilhelm II., Latinisierung, Christianisierung, Herrschaftssymbolisierung, Architektur, Sizilien, Palermo, Cefalù

Abstract

Am Vorabend der Herrschaftsübernahme Wilhelms II. von Sizilien (r. 1166–1189, seit 1171 selbstregierend) wandte sich das Domkapitel von Cefalù hilfesuchend an den König, um die Überführung der sterblichen Überreste seines Großvaters, Rogers II., nach Cefalù zu erwirken. Roger II. (r. 1130–1154) hatte als erster König des neu begründeten regnum Sicilie die Stiftung des Bistums Cefalù im Jahr 1131 veranlasst. Die Planung des prunkvolle Sakralbaus wird häufig als Beispiel für den sogenannten arabisch-normannischen Baustil angeführt, der das multikulturelle Erbe der Insel visualisiere. Dieser Beitrag argumentiert, dass das letztlich unvollendet gebliebene Vorhaben auch auf interne Spannungen zwischen hochrangigen lateinischen Würdenträgern sowie auf sich verlagernde Schwerpunkte königlicher Herrschaftsrepräsentation verweist.

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Veröffentlicht

2025-08-18

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

1169–1171: Die Domkanoniker von Cefalù zur Bedeutung ihrer Kathedrale im normannischen regnum Sicilie. (2025). Transmediterrane Geschichte, 7(1). https://doi.org/10.18148/tmh/2025.7.1.91

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